Trends in Sachen Tracht

2018 – Trends in Sachen Tracht

Wir starten mit dem “starken” Geschlecht – den Damen.
Auf den diesjährigen Volksfesten und -feiern sieht man nach, wie vor die sogenannte 70ger Länge. Knie-umspielend, aber niemals das Knie zeigend, hat sie sich bewährt. Die Damen wissen Bescheid – diese Länge ist für jedes Alter optimal optimierend. Sie streckt optisch und formt eine Figur à la Sanduhr.

Das Trachtenjahr 2018 wird geprägt von einer Mischung aus Moderne und Tradition. ‘Back to the roots’ heißt es mit alten-neuen Schnitten. Dirndl, sowie auch Dirndl-Blusen trägt Frau im verheißungsvollen V-Schnitt, teilweise mit Ärmeln, oder züchtig-neckisch hochgeschlossen. Aber Aufgepasst! Zugeknöpft ist nicht gleich zugeknöpft. Diese Schnitte erlauben es das Dirndl auch ohne Bluse tragen zu können.

Am schönsten sind wir dann, wenn wir Niemandem gefallen wollen.

Getreu diesem Motto, hält Frau mit der rechts-gebunden Schleife die zahlreichen Verehrer auf Abstand. Dieses Jahr läuft eine Metall-Schließe der klassischen Schleife den Rang ab. Auch nachträglich können in unserer hauseigenen Schneiderei normale Schürzen mit der modernen Schließe versehen werden. Für die Verehrer der schönen Damen im Dirndl gilt, wie schon der Stenz zu sagen pflegte:

“A bisserl was geht immer.”

Farblich sind wir dieses Jahr vogelwild auf der Farbpalette unterwegs. Rauchige Vintage-Töne auf kräftigen Grundtönen sind häufig gewählte Kombis.

Und weiter mit dem “starken” Geschlecht – den Herren:
In den aktuellen Kollektionen haben die meisten Lederhosn’ bereits diesen “De hod scho was erlebt!”-Flear. A bisserl speckig und nicht ganz eintönig darf’s scho sei. Teilweise kann man auf den Hirschledernen, die es in der Trachtengalerie gibt, sogar noch das Schrot erkennen. Bunte Stickereien, sowie auch die neutralen in weiß oder Erdtönen gehaltenen, sind in den neuen Kollektionen zu finden.

Die Damen bekommen dieses Jahr Etwas zu sehen. Die kurze Lederhosn’, “d’Kurze”, ist schon seit Jahren der unangefochtene Favorit. Zeigt her eure Waden! “Des is mei Hof, mei Wade, mei Woid – überlegst das hoit.” Jetzt trägt man die Hosn’ noch mit Gürtel.

Obenrum ist dieses Jahr “Aber Hallo!” angesagt. Der Trend geht weg vom Ever-green – dem großkarierten Karo Hemd – hin zu modernen Mustern, Hemden mit sehr kleinem Karo-Muster und vielen pfiffigen Extras. Farbliche Absetzungen in den Innenseiten des Kragens, entlang der Knopfleiste und auf der Innenseite der Ärmelbündchen machen das standardisierte Hochkrempeln des Hemds zum Highlight.

Standig Ovation bekommt der Stehkragen. Besonders zu Empfehlen, wenn man über dem Hemd ein Gelee trägt. Anregungen zu schönen Hemd-Weste-Kombinationen gibt es auf der Instagram- und Facebook-Seite der Trachtengalerie. Die Gelees, auch Westen, Westerl, etc. genannt, erscheinen dieses Jahr, neben den traditionellen hohen Schnitte, in neuen, ausgefallenen V-Schnittmustern und haben große Print-Muster. Von leuchtenden Farben bis hin zu Ocker-Tönen ist Alles dabei. Auch die Klassiger in Samt sind hoch im Kurs. Wer nicht das exakt passende Hemd zum Westerl findet, dem wird zum klassischen weißen Stehkragen-Hemd geraten.

Wie immer gilt, das Wichtigste ist – wohlfühlen. Was gefällt und den Typ unterstreicht, ist meistens die richtige Wahl.
Das Team der Trachtengalerie freut sich auf Sie.

 

2018-05-23T13:45:49+01:00 23. März 2018|
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